«Dieses Gefühl, dass die Zeit, etwas zu tun, vorbei ist»
So lautet der Titel eines US-amerikanischen Spielfilms von Joanna Arnow aus dem Jahr 2023.
Der Film ist skurril und je nach Befinden lustig oder auch nicht – aber der Titel beschreibt unsere aktuelle Situation. Analytischer und mit einem für unsere heutige Situation erscheinendem Weitblick beschreiben Claus Leggewie und Harald Welzer in «Das Ende der Welt, wie wir sie kannten» bereits 2009 die durch den Klimawandel ausgelöste Krisenhaftigkeit unserer Gesellschaft.
Allerdings setzen Leggewie und Welzer allein den Klimawandel als «Pull-Faktor» im Transformationsprozess zu einer immer weniger kontrollierbaren Lebenslage. Die ab der russischen Besetzung der Krim 2014 einsetzende Rückkehr des Kriegs, die dann am 24. Februar 2022 zum offenen, landgestützten Angriffskrieg auf die Ukraine entbrannte, haben das Bedrohungsszenario wieder zurück zur anthropologisch bekannten Kriegsdramatik geführt.
Am 7. Oktober 2023 griff die vom Iran finanzierte Hamas mit einer beispiellosen Brutalität das an den Gaza-Streifen angrenzende israelische Gebiet an. Dabei kam es zur Tötung von rund 1400 Menschen, 240 Personen wurden als Geiseln in die Tunnelsysteme der Hamas in den Gaza-Streifen verschleppt. Die Art und Durchsetzung dieses sogenannten palästinensischen «Rachefeldzugs», ist schwer zu beschreiben. Dass bis heute diese Verbrechen in einigen Israel kritischen Kreisen nicht eindeutig verurteilt werden, ist ein anderes Thema – kann aber mit der unterstellten postkolonialen Existenz des Staates Israel keineswegs beschönigt werden.
Dieser Angriff veränderte den Staat Israel in seinen Fundamenten. Seit der Shoah wurden nicht mehr so viele Menschen getötet, nur weil man sie als «jüdisch» definierte. Vor Ostern dieses Jahres wurde von der Knesset die Todesstrafe (für Terroristen und sofern sie Palästinenser sind) eingeführt. Die Initiative zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Israel ging maßgeblich von der rechtsextremen Partei Otzma Jehudit (Jüdische Stärke) aus, insbesondere von deren Parteichef und Polizeiminister Itamar Ben-Gvir. Das Gesetzesvorhaben wird zudem vom rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unterstützt
Der israelische Staat schlug bereits ab 2023 mit aller militärischen Härte zurück, das Gebiet des Gaza-Streifens ist heute eine Trümmerlandschaft. Michael Spagat, Professor am Royal Holloway College der Universität London, geht davon aus, dass bis Anfang Januar dieses Jahres mehr als 80.000 Palästinenser in Israels Krieg in Gaza getötet wurden.
Israel sah jedoch den Iran als eigentlicher Organisator der Angriffe. Insbesondere die Hisbollah. Sie ist eine islamistisch-schiitische Partei und terroristische Organisation im Libanon, die sich hauptsächlich durch Unterstützung seitens Irans und durch eigene kriminelle Geschäfte finanziert. Als „Staat im Staat“ kontrolliert die Hisbollah den Libanon über ihre Miliz nicht nur militärisch, sondern über ihre Partei auch politisch. Allerdings ging die Organisation aus den letzten Auseinandersetzungen mit Israel von 2023 bis 2024 deutlich geschwächt hervor und hat an militärischer und politischer Macht im Libanon eingebüßt. Jedoch gelingt es der libanesischen Armee immer noch nicht, die Hisbollah zu entwaffnen, was die Souveränität des Libanons erheblich steigern könnte, zumal die Unterstützungsleistungen aus dem Iran als auch aus Syrien nun zum grössten Teil ausbleiben. Israel seinerseits greift Stellungen der Hisbollah sowohl in der Grenzregion als auch direkt in Beirut an, z.T. auch wieder mit dem Einmarsch von klassischen Bodentruppen im Südlibanon sowie mit den bekannten Attacken gegen Entscheidungsträger der Hisbollah. Makaber ist hier z.B. die Geschichte, dass in einem Hotel im christlichen Quartier von Beirut vor einigen Wochen eine israelische Drohne eingeschlagen sei, nachdem sich wahrscheinlich ein Hisbollah Mitglied mit seiner Familie dort in Sicherheit bringen wollte. Die Familie sei kurz zuvor wieder ausgezogen – der Drohnenangriff war wohl von mit Israel kooperierenden Informanten schon ausgelöst, das Hotel wurde massiv zerstört.
Für Israel war das existenzbedrohende Atomprogramm des Irans seit Jahren eine Bedrohung. Die Geschichte des seit 1959 laufenden iranischen Atomprogramms ist sehr komplex, am Anfang stand eine enge Kooperation mit den USA, dann aber auch mit Frankreich und insbesondere Westdeutschland. In den 90er Jahren kam es dann zu einer Allianz mit dem postsowjetischen Russland. Tatsächlich stand die Energiegewinnung lange Zeit im Vordergrund, der Griff nach der «Bombe» ist erst seit den 2000er Jahren zu erkennen.
Die Kontrolle des iranischen Atomprogramms durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) war stets angespannt und schwankend. Nach der Aufkündigung des Atomabkommens (JCPoA) 2018 durch die USA steigerte der Iran die Urananreicherung, während Kontrollmöglichkeiten eingeschränkt wurden
Trotz vereinzelter Kooperationssignale, wie der Wiedereinrichtung von Überwachungskameras, blieb der Zugang der IAEA zu Orten und Informationen begrenzt. Der Iran reicherte Uran teilweise auf über 80% an, was weit über den Grenzen des 2015er-Abkommens liegt.
Dem israelischen Geheimdienst gelangen immer wieder spektakuläre Störaktionen gegen das iranische Atomprogramm, wie z.B. die Einspeisung einer Schadenssoftware, die wohl erst Jahre nach ihrer Infiltration dann erheblichen Schaden bei den iranischen Rechnern auslöste.
Der Angriff der Hamas im Oktober 2023 hat die israelische Führung dazu veranlasst, den Weg der diplomatischen Kontrolle und der geheimdienstlichen Störaktionen zu verlassen, sondern direkt mit Luftschlägen das iranische Atomprogramm zu stoppen. Wichtig für die «Durchschlagkraft» der israelischen Angriffe war es jedoch, dass die USA ebenfalls bereit waren, zum direkten Angriff überzugehen.
Am 22. Juni 2025 kam es zum luftgestützten Angriff auf den Iran durch die USA. Neben der Anlage Fordo griffen die USA auch die Anreicherungsanlage von Natans und die Atomanlage von Isfahan an. Isfahan wurde nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums mit Marschflugkörpern angegriffen, die beiden anderen Anlagen mit den schwersten bunkerbrechenden Bomben im Arsenal des US-Militärs.
Es handelte sich dabei um die Bomben vom Typ GBU-57, auch bezeichnet als Massive Ordnance Penetrator. Ihre hohe Durchschlagskraft erlangen sie vor allem durch ihr Gewicht von mehr als 13 Tonnen. Nach Angaben der US-Armee soll der „Bunkerbrecher“ Fels oder Stahlbeton bis zu 60 Meter durchdringen können, bevor er detoniert.
Insgesamt wurden den Angaben zufolge 14 dieser Bomben abgeworfen. Es sei der erste operative Einsatz dieser Waffe gewesen. Teile der Atomanlage Natans liegen unterirdisch, Fordo ist vollständig in einem Bergmassiv errichtet worden und daher noch stärker geschützt.
Die US-Angriffe haben die iranischen Atomanlagen wohl doch nicht völlig zerstört – anders als Präsident Trump behauptet. Nach Angaben eines Geheimdienstberichts wurde das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zurückgeworfen. Mehrere US-Medien berichteten über diese vorläufige Einschätzung. Das Weiße Haus hingegen bezeichnete den Geheimdienstbericht als völlig falsch.
Und damit kommt es zum Prozess zum Beginn der nun laufenden militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel, den USA und dem Iran.
Wichtig dabei ist es noch zu erwähnen, dass der Staatschef von Venezuela, Nicolas Maduro in einem klassischen «Handstreich» in Caracas von US-Spezialkräften gefangen genommen wurde. Beim US-amerikanischen Angriff auf Venezuela am 3. Januar 2026 handelte es sich um eine militärische Intervention US-amerikanischer Streitkräfte auf venezolanischem Territorium mit dem Ziel der Entführung Maduros und dessen Ehefrau. Diese wurden bei der unter dem Namen «Operation Absolute Resolve» („Operation unbedingte Entschlossenheit“) firmierenden Aktion von Spezialkräften nach New York in die USA gebracht, wo sie wegen des Vorwurfs des Drogenhandels vor Gericht gestellt werden sollen. Bei der Operation wurden nach venezolanischen Angaben mehr als 100 Sicherheitskräfte getötet, darunter 32 kubanische Leibwächter Maduros.
Diese «erfolgreiche» Aktion, die wohl zwischen wichtigen militärischen Entscheidungsträgern in Venezuela und dem US-Geheimdienst zuvor abgesprochen worden war (u.a. wurden keine US-Helikopter von der venezolanischen Luftabwehr attackiert), hat bei Präsident Donald Trump wohl sämtliche Hemmungen für militärische Eingriffe beseitigt.
Seine zuvor stets offensiv zur Schau gestellte angebliche «Friedensliebe» (die leider noch nicht mit dem offiziellen Friedensnobel-Preis ausgezeichnet wurde…) ist dank des militärischen «Ruhms» und der damit verbundenen ökonomischen Gewinne am venezolanischen Erdöl verflogen.
Am 28. Februar 2026 begann mit Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran die bis heute anhaltende militärische Auseinandersetzung. In mehreren iranischen Städten kam es infolge der Angriffe am 28. Februar 2026 um etwa 7:00 Uhr MEZ (4:30 Ortszeit) zu Detonationen.
Ziele der gemeinsamen Angriffe waren zunächst wichtige iranische Amtsträger, Militärkommandeure und Einrichtungen. Zu diesen gehörte vor allem der Oberste Führer Ali Chamenei, der durch einen Luftangriff getötet wurde. Durch weitere israelisch-US-amerikanische Angriffe wurden der Verteidigungsminister Asis Nassirsadeh, der Anführer der islamischen Revolutionsgarde Mohammad Pakpour, der Verteidigungsrats-Vorsitzende Ali Schamchani sowie der Generalstabschef der Streitkräfte Abdolrahim Mousavi ebenfalls getötet.
Stunden nach den ersten Angriffen startete der Iran mit den während der US-Drohungen angekündigten Vergeltungsangriffen auf Israel und US-amerikanische Militäreinrichtungen in Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Irak, Jordanien, Kuwait und weiteren Staaten, insgesamt mindestens neun. Auch zivile Infrastruktureinrichtungen im Oman, der im Vorfeld eigentlich eher eine neutrale Vermittlerrolle innehatte und keine US-Stützpunkte beherbergt, wurden mit Drohnen angegriffen. Einige Tage nach Kriegsbeginn wurde ein britischer Militärstützpunkt in Zypern mit einer iranischen Drohne angegriffen, unter anderem Frankreich und Griechenland kamen militärisch zur Hilfe.
Die Folgen davon sind kaum zu übersehen:
Das bei wohlhabenden Menschen der ersten Welt überaus geliebte Dubai ist kein Paradies für Influencer und «Luxus-Consumer» mehr, die die vermeintliche Freiheit des feudalen Stadtstaats im Internet feiern können. Das reiche Saudi-Arabien, Katar, Kuweit und selbst Jordanien sind Zielorte von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen. Unverhohlen verlangt die iranische Führung den Abzug sämtlicher US-Truppen aus den Stützpunkten am persischen Golf. Alle wichtigen Luftlinien zwischen Europa und Asien müssen umgeleitet werden, das internationale Luftdrehkreuz Doha ist stillgelegt. Und täglich gehen Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel nieder.
Doch die weitreichendste Aktion ist die militärisch sehr einfache Sperrung der Strasse von Hormus durch die iranische Armee, respektive Marine.
Seit Ende Februar ist die Straße von Hormus durch Irans Militär de facto gesperrt. Das hat massive Auswirkungen auf den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport. Während Deutschland (noch!) vergleichsweise glimpflich davonkommt, trifft es andere Länder härter.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist mit Beginn des Krieges gegen Iran Ende Februar nahezu zum Erliegen gekommen. Nicht alle europäischen Staaten sind von der Blockade gleichermaßen betroffen. Die Risiken konzentrieren sich stark auf einige wenige Länder, wie eine Auswertung des Wiener Supply Chain Intelligence Institute, des Complexity Science Hub (CSH) und der Universität Delft zeigt.
Studienautor Stefan Thurner erklärte, die Dauer der iranischen Blockade entscheide über die wirtschaftlichen Folgen. Dauere sie länger als vier Wochen, könnten sich Verzögerungen entlang globaler Lieferketten aufschaukeln.
Insbesondere die asiatischen Länder sind von der Rohstoffversorgung in stärkerem Masse betroffen. Doch der Blick auf die Preise an den Tankstellen auch in Europa zeigt, wie eng die Weltlage miteinander verbunden ist.
Ökonomisch steht die Weltwirtschaft vor einem massiven Einbruch, respektive ist dieser bereits am Laufen. Hinzu kommen die grossen Umbrüche durch die Deindustrialisierung in ganz Europa und insbesondere in Deutschland. 2025 nahm die Zahl der Insolvenzen massiv mit den damit verbundenen Arbeitslosenraten zu. Die Arbeitslosenquote in Deutschland steigt Anfang 2026 infolge einer wirtschaftlichen Flaute auf den höchsten Stand seit fast zwölf Jahren, mit über 3 Millionen Arbeitslosen (ca. 6,4 % bis 6,6 %).
Diese Doppelbelastung durch strukturell begründete Faktoren sowie der nun entstandenen Versorgungskrise kann auch massive politische Verwerfungen nach sich ziehen. Das gesamte Wohlstandsmodell des Westens seit den 50er Jahren steht unter massivem Druck. Die Preise für Lebensmittel steigen in diesem Jahr überdurchschnittlich, in ärmeren Regionen der Welt rechnet man mit Hungersnöten aufgrund der stark gestiegenen Preise für die Düngemittel.
Der Krieg findet kein Ende. Donald Trump fantasiert damit, den Iran in die Steinzeit zurück zu bomben. Der Iran droht auf der anderen Seite damit, die lebenswichtigen Wasseraufbereitungsanlagen der Golfstaaten zu zerstören – eine durch Trinkwassermangel im Sommer erzwungene Evakuierung von Riad evoziert Bilder eines Films über den Weltuntergang…
In den USA bröckelt die Zustimmung für Trump selbst im eigenen Lager, er habe seine Versprechen gebrochen und sei auch kein christlicher Führer mehr.
Doch genau diese Situation macht sein eruptives Verhalten noch gefährlicher. Die US-Führung braucht einen Sieg, denn sonst droht der innenpolitische Absturz. Die demokratische Kontrolle durch den Kongress ist im Augenblick ausgeschaltet.
In dem News-Portal «Watson-App» findet sich dazu noch die Nachricht, dass der US-Historiker Timothy Snyder am Dienstag in einem Essay auf seiner Webseite und in einem ausführlichen Thread auf der Plattform X vor einem möglichen «nächsten Putschversuch» durch Donald Trump gewarnt hat.
In einem langen Thread auf X wird Snyder deutlich: «Angesichts Trumps Drohungen an Ostern, neue Kriegsverbrechen in Iran zu begehen, sollten wir ein oder zwei Schritte vorausdenken an einen mit dem Krieg verbundenen Staatsstreich. Und diesen dann verhindern», schrieb er. «Warum ist Trump so begeistert davon, die iranische zivile Infrastruktur zu zerstören? Das wird den Krieg nicht gewinnen. Wahrscheinlich steckt ein anderer Grund dahinter: Er will eine iranische Reaktion provozieren, die er für seine eigenen Zwecke nutzen kann.»
Im Zentrum seiner Beiträge steht die These, Trump könne im Zuge des Krieges mit dem Iran eine innenpolitische Krise gezielt herbeiführen oder instrumentalisieren – etwa durch einen provozierten oder sogar inszenierten Anschlag («False Flag»), der Teheran zugeschrieben werde. Ziel sei es, von aussenpolitischen Problemen abzulenken und eine Lage zu schaffen, die den Einsatz des Militärs im Inland rechtfertige.
Am heutigen Mittwoch, 08.04.2026, atmet die Welt nun erst einmal auf – es sei dank Vermittlung von Pakistan zu einer Übereinkunft gekommen. Die USA verzichten auf den angedrohten, völkerrechtswidrigen Angriff auf die Energieversorgung des Irans und dieser gebe die Blockade der Strasse von Hormus frei. Inwieweit dies wirklich zur Beruhigung führt, bleibt dahingestellt. Der Iran besteht auf der Kontrolle der Schifffahrtsroute und beschoss gleichzeitig wieder Objekte auf der arabischen Seite des Persischen Golfs. Israel attackiert mit unverminderter Härte Ziele im Libanon – der Iran sieht auch den Libanon in der vereinbarten Waffenruhe eingeschlossen und verlangt das sofortige Ende der israelischen Aktionen im Libanon.
Die ersehnte Beruhigung kann leider sehr brüchig sein. Die dem Iran zugefügten Zerstörungen, die zerbrochene Kultur der internationalen Diplomatie und der durch die UNO aufgebauten Friedenssicherungssysteme sind zur Makulatur geworden. Es zählt die faktische Macht der militärischen Optionen, die in diesem Falle trotz der gegebenen faktischen Schwäche auf Seiten des Irans liegen, nur deshalb ist Donald Trump erneut «eingeknickt».
Und die Weltöffentlichkeit schaut in Panik oder Ignoranz auf das ganze Geschehen – viele Menschen erzählen befreit, dass sie zum Glück keine «News» mehr konsumieren.
Angesichts der Situation ist es nur schwer zu erklären, dass es nicht täglich Demonstrationen, Friedensaufrufe, und dergleichen gibt.
«Dieses Gefühl, dass die Zeit, etwas zu tun, vorbei ist» – scheint unsere Weltlage gut zu beschreiben –. Und Antonio Gramsci sagte hierzu schon vor knapp 100 Jahren:
„Die alte Welt stirbt, und die neue Welt ringt um ihre Geburt: Jetzt ist die Zeit der Monster“
Quellen
Wikipedia 07.04.2026;
Watson News 07.04.206;
Claus Leggewie/Harald Welzer «Das Ende der Welt, wie wir sie kannten» Frankfurt/M. 2009
Joana Arnow «Dieses Gefühl, dass die Zeit etwas zu tun, vorbei ist» USA 2023
Antonio Gramsci «Zitate aus der Gefängnishaft»
Herbert Lippenberger